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01. September 2017

Fröhliches Fest zum Auftakt der Interkulturellen Wochen 2017

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„Miteinander zusammenleben gestalten“ lautet seit dem Jahr 2005 das Motto der Interkulturellen Wochen (IKW) in der Kreisstadt. Das vielfältige Programm das die Organisatoren – Sozial- und Integrationsbüro der Stadt Groß-Gerau und evangelisches Dekanat Groß-Gerau/Rüsselsheim – erneut zusammengestellt haben, soll zum Gedankenaustausch mit Menschen anderer Kulturen, zum gegenseitigen Kennenlernen animieren.

Immerhin leben und wohnen in Groß-Gerau Menschen aus mehr als 100 Nationen. Die Gelegenheit zur persönlichen Begegnung – wie sie die Veranstaltungen der IKW vielfach bieten – eröffnet die Chance, mehr über deren kulturelle und religiöse Prägungen zu erfahren. Darüber hinaus sind diese Begegnungen ein wichtiger Baustein wenn es darum geht, Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit abzubauen. Denn egal, wie lange die Menschen schon in Groß-Gerau leben, ob sie hier geboren, zugewandert oder als Geflüchtete aus den Krisenländern Europas, Afrikas und Asiens in die Kreisstadt gekommen sind, sie alle sind aufgerufen, das Zusammenleben gemeinsam zu gestalten.

„Ein friedliches Zusammenleben braucht Vertrauen. Und Vertrauen kann nur wachsen, wenn man sich gegenseitig kennt und wertschätzt. Deshalb möchten wir mit den Veranstaltungen der Interkulturellen Wochen dazu beitragen, dass Menschen in ihrer Pluralität zusammenkommen, um miteinander zu feiern, zu diskutieren, zu essen und zu trinken und sich gemeinsam für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in Groß-Gerau einzusetzen“, so die Organisatoren der IKW.

Den Auftakt der IKW bildet am Samstag, 23. September 2017, ein fröhliches Straßenfest auf dem Sandböhlplatz. Beginn des Festes ist um 11 Uhr, der Ausklang gegen 16.30 Uhr vorgesehen. Den Besuchern bietet sich Gelegenheit, ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm zu genießen und sich zugleich an zahlreichen Ständen über die Arbeit von verschiedenen Organisationen, Vereinen und Religionsgemeinschaften zu informieren. Zudem können Produkte sowie schmackhafte Speisen und Getränke aus aller Herren Länder kennengelernt und probiert werden.
Und schon um 18 Uhr geht es munter weiter auf dem Sandböhlplatz: Mit mehreren Bands, die am 23. September bei einer neuen Ausgabe des „Dosenrock“ für Musik sorgen. Besucher sind aufgerufen, sozusagen als Eintritt, Speisen in Konservendosen mitzubringen, die der Ausrichter des Abends, der Kulturcafé-Verein, später an die Groß-Gerauer Tafel übergibt.

Ziel aller Veranstaltungen während der IKW ist es, gegenseitiges Verständnis zu wecken, gemeinsames Tun und Wirken zu fördern. Zum Programm gehören Vortrags- und Diskussionsabende wie beispielsweise zum Thema Nichts ist sicher in Afghanistan“ (5. Oktober), an dem sich Friederike Stahlmann, Doktorandin am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle, mit der Geschichte Afghanistans auseinandersetzt und der Frage nachgehen, ob man in Afghanistan von sicheren Gebieten sprechen kann. Oder eine Podiumsdiskussion (12. Oktober), bei der Fachleute sich der Thematik „Integration von anerkannten Flüchtlingen und AsylbewerberInnen durch Arbeit und Ausbildung“ widmen, umgesetzte Schritte hinterfragen, deren Auswirkungen betrachten sowie Perspektiven entwickeln und diskutieren.

Auch für Kinder und Jugendliche haben die IKW einiges zu bieten. So organisiert die Stadtbücherei ein- und mehrsprachige Vorlesestunden (5. Oktober, 6. Oktober, 13. Oktober) für Kinder ab fünf Jahren an. Altersgerecht werden dort Themen wie Toleranz, Vielfalt, Anders- und Fremdsein aufgegriffen. Begleitend zu den Vorlesestunden gibt es eine Medienausstellung, die während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei zu sehen ist.
Darüber hinaus gibt es Straßenaktionen wie beispielsweise die „Open Marktplatz Games“ (5. Oktober, 15 bis 18 Uhr) und Filmvorführungen im Kinder-Kino (27. und 29. September, 2. Oktober, jeweils 14.30 Uhr).

Das Kommunale Kino präsentiert zur IKW besondere Filme (26. September, 10. Oktober), das Mehrgenerationenhaus lädt zu einem „Fest der Begegnung“ (Danziger Straße 6), es gibt ein „Begegnungscafé“ (10. Oktober), ein Schachturnier in Kombination mit einem „Schach Schnupperkurs“ (30. September) und einen internationalen Gottesdienst mit anschließendem Grillfest (8. Oktober). Der 3. Oktober ist geprägt vom „Tag der offenen Moscheen“. Außerdem ergänzen zahlreiche Musik-, Tanz- und Kochaktivitäten das IKW-Programm.

Weitere Informationsveranstaltungen gewähren Einblick in das Leben in Ländern außerhalb von Europa, richten ihren Fokus auf Fluchtthemen und Entwicklungspolitik.

Die Bevölkerung ist zur Teilnahme an allen gut 30 Programmangeboten der IKW eingeladen. Zu beachten ist, dass einige Angebote, wie beispielsweise die Kochabende, eine Anmeldung erfordern.

Eine Broschüre, der das komplette Programm der IKW 2017 zu entnehmen ist, liegt am Informationsschalter des Stadthauses, in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen wie auch beim Eröffnungsfest auf dem Sandböhlplatz zur Mitnahme aus.
Darüber hinaus steht das IKW-Programmheft 2017 hier zur Einsichtnahme und zum Runterladen bereit:

Interkulturelle Wochen 2017 - Programm